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Briefprosa von Elisabeth Kressmann Taylor

Im Fokus dieser Briefprosa stehen die Lebenswege zweier Freunde, des jüdischen Kunsthändlers Max Eisenstein in Kalifornien und des aufstrebenden deutschen Unternehmers Martin Schulze in München in der Geschichte beider lässt sich einmal mehr das Unfassbare des Holocaust erahnen. Kathrine Kressmann Taylor schrieb diesen Briefwechsel jedoch nicht nur als ein Stück Literatur zur deutschen und jüdischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Es ist auch die Geschichte vom Erstrahlen und vom Untergang einer Freundschaft, einer Freundschaft zweier Menschen, die vom kollektiven Wahn einer ehemaligen Kulturnation auseinandergerissen wurden. mit Rainer Wolke, Inszenierung: Saskia Junggeburth; Dauer ca. 70 Min.